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Die acht Seiten sind keine Bildergalerie, sondern acht unterschiedliche Prüfaufträge. Grundrissformen werden an Bewegungen gemessen; Stilrichtungen an Material, Pflege und der Wirkung im vorhandenen Licht.
01Wandverlauf, Öffnungen und Anschlüsse zu einer geschlossenen Möbellinie ordnen.
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02Rahmenfront und wohnliche Materialien mit pflegeleichten Arbeitszonen verbinden.
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03Ruhige Flächen planen, ohne Griffe, Fugen und erreichbaren Stauraum zu vergessen.
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04Zwei Schenkel so verteilen, dass Ecke, Durchgang und Hauptarbeitsfläche funktionieren.
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05Drei Seiten auf lichte Breite, gegenüberliegende Auszüge und nutzbare Ecken testen.
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06Den Solitär erst nach Laufwegen, Sitzpositionen und möglichem Technikweg festlegen.
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07Inventar und Greifhäufigkeit nutzen, um knappe Fläche konsequent zu priorisieren.
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08Sondermaße nur dort einsetzen, wo Standardbreiten den Bestand nicht sinnvoll lösen.
PRÜFEN →Zeile, L, U und Insel verändern Möbelmenge, Ecken und Bewegungsraum. Einbau- und Maßküche beschreiben dagegen die Anpassung an den Bestand. Modern und Landhaus legen die sichtbare Sprache fest. Wer diese Ebenen trennt, kann Varianten vergleichen, ohne eine schöne Front mit einem passenden Grundriss zu verwechseln.
Für Kölner Alt- und Nachkriegsbestand gilt derselbe Grundsatz wie für einen Neubau: Das Veedel liefert Kontext, aber keine Maße. Fensterflügel, Heizkörper, Installationen und Wandabweichungen werden am Objekt erfasst.
Wir stellen eine naheliegende Aufteilung einer gezielten Alternative gegenüber und markieren, welche Annahmen das Ergebnis verändern können.
Grundriss hochladenÖffnen Sie in jeder Skizze Kühlschrank, Geschirrspüler und die breitesten Auszüge. Zeichnen Sie eine zweite Person und einen abgestellten Einkaufskorb ein. Erst diese wiederholte Szene zeigt, ob zusätzliche Möbel wirklich helfen oder nur freie Mitte verbrauchen. Eine Form gewinnt nicht durch die größte Schrankzahl, sondern durch erreichbaren Stauraum, zusammenhängende Arbeitsfläche und Bewegungen ohne ständiges Ausweichen.
Materialentscheidungen folgen später. Eine matte Front, Holzrahmen oder grifflose Linie kann auf mehreren Grundrissen funktionieren. Dadurch bleibt der räumlich bessere Entwurf erhalten, auch wenn sich der Geschmack während der Planung verändert. Das Ergebnis ist eine begründete Vorauswahl.